
Filteranlage
Alle öffentlichen Schwimmbecken besitzen Wasserfilteranlagen, um Blätter, Schmutz und sonstige gröbere
Verunreinigungen im Wasser zu entfernen. Das Beckenwasser fliesst über die Überlaufrinne ab. Dadurch werden
schwimmende Teile (Haare, Blätter, Körperzellen, Blätter, Blütenstaub) abgesaugt. Von dort fliesst es durch
Leitungen zum Filter. Im Filter läuft es durch die Filterschichten und gelangt gereinigt und eventuell mit
Chlor aufbereitet wieder zurück ins Becken.
Chlor
Ohne chemische Zusätze würden sich einzellige Algen entwickeln, die durch das in ihnen enthaltene Chlorophyll
zu einer Grünfärbung des Wassers führen. Diese Mikroorganismen sind so klein, dass sie von mechanischen
Filteranlagen nicht zurück gehalten werden können. Um diese Organismen und auch für den Menschen schädliche
Bakterien im Wasser abzutöten, werden dem Wasser in geringen Mengen chemische Verbindungen zugesetzt, die das
Element Chlor enthalten.
Die Dosierung ist schwierig und der Umgang mit diesen Chemikalien ist gefährlich. Manche Menschen reagieren
auch bei richtiger Dosierung empfindlich.
pH-Wert
Der pH-Wert muss zwischen 6,5 und 7,5 liegen. Zu niedrige pH-Werte können dazu führen, dass das Wasser korrosiv
wird. Wenn er zu hoch ist, neigt das Wasser zunehmend zu Kalkablagerungen und die Desinfektionskraft von Chlor
lässt nach. Ausserdem können Augen- und Hautreizungen auftreten, wenn der pH-Wert nicht stimmt.
